05 | 09 | 2010
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Mein Haigerseelbach

Wo die Seelbach sich ins grüne Tal ergießt

und der „ Wilde Stein „ uns von den Höhen grüßt,

wo das Dörflein liegt im hellen Sonnenschein,

da bin ich zu Hause, ist die Heimat mein.

Wo der Landmann grüßt das helle Morgenrot

und in saurem Schweiß er ringet um sein Brot.

Wo der Ginster blühet hell wie Gold so rein,

da bin ich zu Hause, ist die Heimat mein.

Da wo still verträumt das alte Kirchlein steht

und der Bürger spricht ein ernst und fromm Gebet,

wo zwei Augen leuchten, nur für mich allein,

da bin ich zu Hause, ist die Heimat mein.

Wo der Ostwind weht so rau und auch so kalt

am vertrauten Herd sich sammelt jung und alt,

wo ich immer werde froh und glücklich sein,

ist mein Haigerseelbach, ist die Heimat mein

Ist die Welt auch draußen schön und noch so groß

und das wahre Glück liegt in der Heimat Schoß.

Wo der Namenbuche raunen wir versteh` n

„ Oh mein Haigerseelbach, wie„ bist du so schön.“

Rudolf Schnaderböck